Freitag, 22. Februar 2013

Entrümpeln befreit - Meine "neue" Garderobe

In jedem Buch über "Ordnung im Haushalt" kann der findige Mensch nachlesen, was einem der gesunde Menschenverstand auch so sagt:

Der Eingangsbereich ist der wichtigste Bereich in der Wohnung, denn er vermittelt den ersten Eindruck. Egal, wie ordentlich eine Wohnung ist - wenn der Eingang ein einziges Chaos ist, wird auch der Rest nicht mehr wirklich einladend wirken.

Wenn es soweit ist, dass man Angst hat, auch nur dem Postboten oder dem Hausmeister zu öffnen, dann sollte man spätestens zur Tat schreiten. Oder einfach ein dickes Fell à la "ist mir doch egal, was der Rest der Welt über mich denkt" haben.

Mich hat jedoch aktuell das akute Entrümpel-Fieber gepackt, also bin ich mal an meinen Eingangsbereich und die (völlig überfüllte) Garderobe gegangen.

Und nun? Ist dort eigentlich nur noch das, was man auch in einem Eingangsbereich erwartet:


  • die Jacke, die man jeden Tag trägt
  • ein Platz für (Kinder-) Schuhe
  • ein Regal mit allem, was man für das Verlassen des Hauses benötigt (und jeder hat ein eigenes Fach)
  • ein Schlüsselbrett


Was hier fehlt, sind die Jacken der Kinder, denn die sind auf der anderen Seite und morgen dran (und dann gibt es auch ein VORHER-Foto, versprochen), denn das habe ich im Aufräumwahn vergessen.



Bis bald!

Dienstag, 19. Februar 2013

Veränderungen im Kinderzimmer

Wer kennt es nicht? Das ewige Theater "räum Dein Zimmer auf" - "ich hab aber keine Lust!" - "Lass Dein Spielzeug nicht überall rumliegen" - "Das war ich gar nicht, Mama" (funktioniert natürlich nur, wenn auch andere Zweibeiner im Haushalt leben) und dergleichen mehr.

Irgendwann kommt der Punkt, wo es heißt "wenn Du nicht aufräumst, dann mach ich das. Und dann kommt der blaue Müllsack." Gezeter. Getobe. Geheule. Und? Am Ende lässt Mama (oder Papa) sich weichkochen und gibt das Spielzeug zurück.

Aber dann dauert es oft nicht lange und die bereits oben erwähnte Prozedur wiederholt sich. Immer und immer wieder.

Und irgendwann??? Reißt der Geduldsfaden. Oder wie in meinem Fall, kommt der Punkt, an dem das -vermeintlich leere - Drohen nicht mehr hilft. "Das machst Du eh nicht Mama..."

"Ach? Echt nicht?" :-)


Dieses hübsche Regal von IKEA war mal voller Kisten (so wie die beiden, die jetzt noch drin sind) und diese Kisten waren voll mit Spielzeug. Jetzt gibt es nur noch zwei Kisten (und die grüne ist bis auf vier Legoteile leer) und ein paar Bücher im Zimmer.

Ergebnis:
Sohn 1 (8 Jahre): Mama, hast du das wirklich alles weggeworfen?
Sohn 2 (fast 4): Mama, hast Du das alles aufgeräumt? DANKE!!!

Nein, ich habe nicht alles weggeworfen. Aber einige Müllsäcke waren es schon. Der Rest steht nun im Keller und kann bei Bedarf gegen die rote Kiste ausgetauscht werden. Also immer nur eine Kiste mit Spielzeug im Zimmer. Erleichtert die Ordnung :-)

Nebeneffekt? Spielzeug, das nie angefasst wurde, wird jetzt bespielt, da es eben kein anderes gibt. Und man hat viel mehr Platz zum toben.

Ein guter Schritt in Richtung neue Wohnung.

Bis bald!

Donnerstag, 7. Februar 2013

Abendessenunterhaltung -- die ersten zwei Tage

Ich hatte ja bereits von unserem neuen Spiel beim Abendbrot erzählt. Wir haben die ersten beiden Abende gespielt und die Kinder finden es super. Wir haben zum Beispiel herausgefunden, dass wir eine Schokopuddingfamilie sind. Nur der Kurze wählte Vanillepudding aus bei der Frage "Magst Du lieber Schokoladenpudding oder lieber Vanillepudding?" und er ergänzte dann gleich noch "und Grießpudding. Na da weiß ich ja direkt, was es am Sonntag zum Nachtisch gibt :-D

Heute Abend hatten wir Gäste, die gleich mit ins Spiel eingebunden wurden und sich im Anschluss direkt ein Spiel mit nach Hause genommen haben.

Probiert es doch auch mal aus. Die Fragen könnt ihr per E-Mail von mir bekommen. Bitte erzählt mir dann, wie es bei Euch angenommen wird.

Bis bald!

Mittwoch, 6. Februar 2013

Mein erster Müsliversuch

Müsli ist etwas, das von allen zu Hause geliebt wird. Kein Wunder also, dass Müsli ein fester Bestandteil auf jedem Einkaufszettel ist. Mein Vorsatz für dieses Jahr ist es, gesünder zu leben. In diesem Zusammenhang habe ich begonnen, mehr auf die Inhaltsstoffe zu achten. Wenn man sich dann eine Standardmüslipackung (am besten noch das Crunchy Müsli, weil das nun einmal sooooo lecker ist) vornimmt, stellt man schnell fest, dass es doch enorm zuckerhaltig ist und ich stelle mir die Frage: ist das wirklich nötig und gesund?

In einem Blog, den ich seit einiger Zeit verfolge, bin ich auf dieses Rezept für gebackenes Müsli gestoßen. Ich habe es, abhängig von meiner Vorratskammer, etwas abgewandelt (und erstmal nur die Hälfte).

Mein Rezept:

1 1/2 cups Haferflocken
1 cup gemahlene Mandeln ( ich wollte ganze Mandeln nehmen und hacken, aber die waren wie vom Erdboden verschwunden)
2 cups Haselnüsse gehackt
1 cup Kokosflocken
etwa 1/8 cup Mohnsamen

--> alles mischen und

50g Kokosfett
2EL Honig

in einem Topf schmelzen, unter das Müsli rühren und dann auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben.

Im vorgeheizten Ofen bei 200°C 12-15 Minuten backen (oder so lange bis es leicht goldbraun wird und duftet).

Komplett erkalten lassen und dann in einen luftdichten Behälter packen.

Jetzt muss es nur noch probiert werden ;-)

Bis bald!


Neue Gesprächsthemen am Abendbrottisch

Bei meiner täglichen PC-Zeit, in der ich unglaublich gerne andere Blogs lese....welche feinen Dinge man immer dort findet..., bin ich heute über dieses Spiel gestolpert.

Ich finde die Idee so großartig, das ich direkt selbst etwa 100 Fragen auf farbiges Papier gedruckt, ausgeschnitten, gefalten und in ein leeres Glas gegeben habe.


Dieses Glas kommt heute Abend zum Abendbrot auf den Tisch und dann schauen wir doch einfach mal, was dann passiert.


Bis bald!

Dienstag, 5. Februar 2013

Fluffige Haare - oder: Not macht erfinderisch

...oder weckt in meinem Fall Erinnerungen. Was war passiert? Es ist halb elf abends und da ich meine Haare nur sehr ungern föne, dusche ich in der Regel am Abend. Außerdem ist es ein viel schöneres Gefühl, frisch gewaschen ins Bett zu gehen. Das erinnert mich an meine Kindheit. Und auch meine Kinder sitzen abends frisch gewaschen im Schlafanzug vorm Fernseher.

Aber warum ist das interessant? Naja, abends um halb elf haben in den Nicht-Großstädten die Supermärkte in der Regel geschlossen und daher ist es nicht möglich, noch eine Spülung zu besorgen, wenn frau verzweifelt feststellt, dass selbige leer und die Vorratspackung auf seltsame Weise verschwunden ist und kein  entsprechender Eintrag auf dem Einkaufszettel landete.
Bei meinen Haaren ist das Waschen ohne Spülung immer mit einer Kämmtortur verbunden und so erinnerte ich mich an die guten alten Selbstrührerzeiten (warum habe ich das doch gleich aufgegeben???) und holte eine Flasche Essig aus der Küche. NEIN, nicht den guten Balsamico, reine Essigessenz, wie ich sie auch zum Putzen verwende. Diese nämlich nach dem Waschen in die Haare gegeben ( ich nehme etwa 30ml Essigessenz und fülle dann den Becher mit Wasser auf), kurz eingeknetet und dann gut ausgespült, erreicht, was auch jede gute Spülung erreicht: die Säure glättet die Haarstruktur und verleiht dem Haar einen schönen Glanz. Ganz davon abgesehen, dass das Haar viel leichter ist als nach einer Behandlung mit einer herkömmlichen Spülung.

Fazit: es kommt wieder Apfelessig auf den Einkaufszettel und die Spülung bleibt im Laden :-)

Bis bald!

Mein neuer alter Kleiderschrank

Es gibt 1000 gute Gründe für Ordnung und eine minimale Menge an Dingen, die in einem Haus oder einer Wohnung sein sollten. Und so liest frau ein Buch oder einen Blog über die Einfachheit und die Schönheit einer Wohnung ohne Gerümpel. Ein Zuhause, das den Bewohnern dient und sich ihren Bedürfnissen anpasst. Klingt toll. Auf dem Papier.

Und in der Realität??? Steht frau morgens vorm Kleiderschrank (nachdem sie das Bügelbrett mit der Kinderwäsche an die Seite geschoben hat, um überhaupt an die Tür zu kommen) und fragt sich "wo war noch gleich die Lieblingsjeans?" "Ich hatte doch da mal eine Bluse...." oder ähnliches. Und was fällt einem alles buchstäblich entgegen? Der Blazer, der im Geschäft so toll aussah, den man dann aber doch nie getragen hat, weil es einfach keinen passenden Anlass gab. Das Kostüm vom vorvorletzten Karneval, in dem man nie wieder gesehen werden will. Ein Sommerkleid von 1874 .... naja ... vielleicht auch eher 1985 ... nicht, dass es altersmäßig zu mir passen würde, aber ihr versteht schon. Und dann kommt die alles entscheidende Frage... WO zum Geier ist nun meine Jeans und wer hat eigentlich diesen Schrank sooooooo voll gepackt? Hatte ich nicht erst letzten Sommer ausgemistet???

Na was solls? Jammern hilft ja nicht und irgendwann (idealerweise VORM Umzug) muss es ja eh gemacht werden.

Also Musik ab, Ärmel hoch, Tüten für die Caritas dazu und los gehts!

30 Minuten später sind 2 blaue Müllsäcke voll, aber von mehr Platz im Schrank (wenigstens in dem Teil wo die Kleiderbügel sind) kann man nicht sprechen. Naja. Dafür sind jetzt zwei ganze Fächer und eine Schulblade frei. Wieder ein Schritt weiter Richtung "Clutterfree Home" :-)

Bis bald!